{"id":2811,"date":"2015-08-07T15:34:21","date_gmt":"2015-08-07T13:34:21","guid":{"rendered":"http:\/\/machmaleinen.com\/blog\/?p=2811"},"modified":"2015-08-08T17:37:00","modified_gmt":"2015-08-08T15:37:00","slug":"the-lake-poets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/","title":{"rendered":"Interview: The Lake Poets"},"content":{"rendered":"<p><img data-attachment-id=\"2815\" data-permalink=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/1-0o5ijtj\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?fit=2250%2C2811&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2250,2811\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"1 &#8211; 0O5Ijtj\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?fit=240%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?fit=819%2C1024&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2815\" alt=\"1 - 0O5Ijtj\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj-819x1024.jpg?resize=819%2C1024\" width=\"819\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?resize=819%2C1024&amp;ssl=1 819w, https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w, https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?resize=881%2C1100&amp;ssl=1 881w, https:\/\/i2.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/1-0O5Ijtj.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>Wenn man sich in emotionalen Ausnahmezust\u00e4nden befindet, dann ist Musik etwas, das einen noch tiefer und st\u00e4rker bewegen kann, als alles andere. So ist das zumindest bei mir. Und so war es auch, als ich zu Beginn dieses Jahres das Maifeld \u2013 Derby besucht habe. Eine nervenaufreibende Beziehung lag hinter mir, der Kopf nat\u00fcrlich immer noch im Chaos und um mich herum Festivalbesucher, die drei Tage am St\u00fcck Dauerspa\u00df haben wollen. An Tag zwei, als alle ins gro\u00dfe Zelt zu SIZARR pilgerten, entschied ich mich deswegen ein wenig Ruhe zu suchen \u2013 auf dem, ironischerweise, betitelten \u201eParcours d\u2018 amour\u201c \u2013 eine B\u00fchne, die haupts\u00e4chlich von Singer \u2013 Songwritern bespielt wurde. Dort entdeckte ich Marty. Marty, der alleine mit seiner Gitarre auf der B\u00fchne stand, in einem wunderbar klaren Englisch seine Lieder sang und \u2013 so kitschig wie das klingt \u2013 das Innerste der Menschen ber\u00fchrte. Ich war begeistert. Als ich dann las, dass er nach D\u00fcsseldorf kommen w\u00fcrde, um als Vorband f\u00fcr Cold Specks zu spielen war mir klar, dass ich ihn nochmal sehen wollte \u2013 herausfinden, ob seine Musik auch ohne tempor\u00e4res inneres Durcheinander ber\u00fchren kann &#8211; \u00a0aber vor allem wollte ich mit ihm sprechen, um den Menschen hinter der Musik kennenzulernen.<\/p>\n<h3>THE LAKE POETS IM STREAM BEI SOUNDCLOUD:<\/h3>\n<p><iframe width=\"100%\" height=\"166\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F153519963&#038;auto_play=false&#038;hide_related=false&#038;visual=false&#038;show_comments=true&#038;show_user=true&#038;show_reposts=false&#038;color=24ab99\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Vor ein paar Wochen habe ich ein <span style=\"color: #24ab99;\"><a href=\"http:\/\/www.diogenes.de\/leser\/katalog\/a-z\/v\/9783257236477\/buch\"><span style=\"color: #24ab99;\">Buch<\/span><\/a><\/span> gelesen, in dem der Protagonist behauptet, dass ein K\u00fcnstler ungl\u00fccklich sein m\u00fcsse, um gute Kunst zu produzieren &#8211; was denkst du dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Da ist was Wahres dran. Wenn ich mir meine Lieder anschaue, dann sind die Lieder, die mir am meisten bringen oder von denen Leute mir erz\u00e4hlen, dass sie ihnen besonders gefallen, genau die Lieder, die ich wirklich f\u00fchle. Wenn ich etwas Schreckliches erlebt habe oder meine Freunde und Familie etwas Schwieriges durchgemacht haben, dann neige ich dazu das aufzuschreiben, quasi wie einen Tagebucheintrag. Diese Lieder zu singen f\u00fchlt sich gut f\u00fcr mich an, weil es wahre Emotionen sind, die ich pr\u00e4sentiere.<br \/>\nMeine Musik ist eine Art Katharsis f\u00fcr mich, um mich mit meinen Gef\u00fchlen zu besch\u00e4ftigen- und wenn ich sie in einem Lied verpacke habe ich die M\u00f6glichkeit sie mit anderen Menschen zu teilen und mich mit anderen Leuten zu verbinden. Dadurch erscheinen einem die eigenen Probleme direkt ein wenig kleiner.<\/p>\n<p><strong>Wie schwer ist es f\u00fcr dich diese, doch meistens sehr pers\u00f6nlichen Lieder, die ersten Male live zu spielen?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist schon sehr hart. Aber wenn du die Lieder spielst und nach dem Konzert Leute zu dir kommen und erz\u00e4hlen, dass es in ihrem Leben einen \u00e4hnlichen Vorfall gab und sich dadurch ein kleines Gespr\u00e4ch entwickelt, in dem man sich \u00fcber seine Erfahrungen austauscht, dann ist das sch\u00f6n: zu merken, dass man nicht alleine da steht, man sich seine Probleme teilt. H\u00e4ufig kann man dann auch gemeinsam dar\u00fcber lachen und sich an die guten Momente erinnern &#8211; in Traurigkeit entsteht n\u00e4mlich h\u00e4ufig eine spezielle Verbindung, die es einem m\u00f6glich macht, sich an die sch\u00f6nen Dinge zu erinnern. Wenn man also Leute trifft, die \u00e4hnliche Erfahrungen gemacht haben, dann kannst du buchst\u00e4blich ihr Herz erreichen und sie deines &#8211; vice versa. Das ist sehr kraftvoll.<\/p>\n<p><strong>Als ich dich auf dem Maifeld &#8211; Derby gesehen habe, hast du einige Leute sichtbar ber\u00fchrt, mich eingeschlossen, und Tr\u00e4nen produziert. Wie f\u00fchlst du dich dabei, zu wissen, dass du die Menschen so stark emotional affizieren kannst mit deiner Musik?<\/strong><\/p>\n<p><!--more-->Einerseits erschreckt es mich ein wenig, auf der anderen Seite f\u00fchle ich mich verantwortlich f\u00fcr die Menschen und bin nat\u00fcrlich auch ein wenig stolz. Schlie\u00dflich m\u00f6chte man ja immer eine Reaktion provozieren, wenn man ein Gedicht schreibt, einen Film macht oder ein anderes kreatives Produkt erschafft &#8211; egal ob sie positiv oder negativ, gl\u00fccklich oder traurig ist. Wenn ich meine Lieder schreibe ist da jedoch nichts k\u00fcnstliches, da bin nur ich, der seine Gedanken sortiert und rausbringt &#8211; und wenn ich damit andere Leute so beeinflussen kann, dann ist das ein starkes Gef\u00fchl. Ich f\u00fchle mich dann nicht besonders brillant oder schlau &#8211; sondern eher als Teil von etwas, ich f\u00fchle mich menschlicher. Wir werden mit so vielen Dingen konfrontiert im Leben, \u00fcber die wir nichts f\u00fchlen sollen &#8211; wir sollen von der Kindheit an taff und stark sein und am besten nichts zu nah an uns ran lassen. Aber die meisten Leute haben Nervenzusammenbr\u00fcche, mentale Probleme und depressive Phasen &#8211; dar\u00fcber sollen wir aber nicht sprechen, sondern nur so tun, als w\u00e4re nichts. Ich habe das Gef\u00fchl, dass ich durch meine Lieder Leute erreichen kann, die sich genau deswegen vielleicht nicht mit ihren Problemen und Gef\u00fchlen besch\u00e4ftigen, dass ich sie quasi auf einem Nebenweg erreichen. Das zu sp\u00fcren ist sehr sch\u00f6n.<\/p>\n<p><strong>Du hast eben Gedichte angesprochen &#8211; das bringt mich zu dem Namen deines Projektes: &#8220;The Lake Poets&#8221;. Beim Googlen habe ich rausgefunden, dass es sich um eine Gruppe junger Dichter handelt, die im 19. Jahrhundert in Cumberland aktiv waren &#8211; beziehst du dich darauf mit deinem Namen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das tue ich. Ich habe Englisch in Newcastle studiert und eines Tages sa\u00df ich in der Bibliothek und sollte ein Essay schreiben, \u00fcber Lyrik oder so. Ich war ziemlich gelangweilt und habe mich ein wenig umgesehen. Im B\u00fccherregal direkt neben mir stand &#8220;The Recollection of the Lake Poets&#8221; &#8211; und als ich das sah dachte ich &#8220;Shit, das w\u00e4re ein cooler Bandname&#8221;. Als ich nach Hause kam habe ich also direkt bei Myspace, was damals noch total \u201ain\u2018 war, nachgeschaut, ob der Name schon vergeben war. Niemand hatte ihn. &#8220;Fuck, lucky day.&#8221; &#8211; dachte ich mir und hab mich direkt \u00fcberall mit dem Namen angemeldet. Ein Jahr sp\u00e4ter habe ich dann angefangen Auftritte zu spielen und zu Beginn waren sehr viele Leute verwirrt, weil ich nur eine einzelne Person auf der B\u00fchne war &#8211; mit dem Namen.<\/p>\n<p><strong>Siehst du dich selbst, in einer gewissen Weise, auch als ein Dichter?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kenne einige echte Dichter pers\u00f6nlich, die wirklich grandios sind &#8211; von daher w\u00fcrde ich nicht so anma\u00dfend sein wollen und von mir selbst als einer sprechen. Ich denke, ich wei\u00df zwar ungef\u00e4hr, wie man Dinge schreibt, wie man W\u00f6rter gut miteinander reimt, wie Struktur und Metren funktionieren &#8211; aber ich w\u00fcrde nicht sagen, dass ich ein Dichter bin &#8211; nein.<\/p>\n<p><strong>Momentan bist du bei deinen Konzerten alleine auf der B\u00fchne, nur mit deiner Gitarre &#8211; auf deinen Tracks sind aber viel mehr Instrumente zu h\u00f6ren. Gleichzeitig hast du auch eine Band, mit der du ab und an tourst \u2013 wie entscheidest du wann du alleine spielst und wann mit deiner Band?<\/strong><\/p>\n<p>Momentan h\u00e4ngt das vor allem vom Geld ab \u2013 Geld und Zeit. Wir sind alle entweder noch Studenten oder arbeiten fest in anderen Jobs und haben deswegen nur selten alle gemeinsam Zeit. Meine Band besteht n\u00e4mlich nur aus meiner Familie und Freunden: Mein Bruder, sein bester Freund, mein bester Freund, seine Freundin und noch ein weiterer guter Freund von mir. Wenn wir alle mal gleichzeitig Zeit haben, dann spielen wir die Shows gemeinsam als Band. Ungl\u00fccklicherweise lagen alle Konzerte hier in Deutschland entweder unter der Woche oder mitten im Semester, sodass ich meine Konzerte haupts\u00e4chlich solo gespielt habe. In England spielen wir jedoch eigentlich immer alle zusammen und auch auf viel gr\u00f6\u00dferen B\u00fchnen, als zum Beispiel hier, im Zakk. Das sind dann manchmal Konzerte mit bis zu 10.000 Menschen &amp; mehr. Das liegt gar nicht daran, dass wir schon so ein gro\u00dfes Ding in England w\u00e4ren, aber wir bekommen einfach Gigs auf gr\u00f6\u00dferen Festivals. Hoffentlich entwickelt sich das im n\u00e4chsten Jahr in Deutschland \u00e4hnlich.<\/p>\n<p><strong>Spielst du denn lieber mit der Band oder alleine?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nIch mag beides sehr gern. Der Adrenalin \u2013 Kick ist komplett unterschiedlich: wenn ich solo spiele und alle Leute vor mir stehen, es komplett ruhig ist und ich zusehen kann, wie die Leute emotional werden, dann f\u00fchlt sich das echt krass an und ich denke mir \u201eYeah, ich schaffe hier gerade etwas\u201c. Andererseits macht es mir auch unglaublich viel Spa\u00df mit meiner Band zu spielen und zu sehen, wie die anderen die Zeit auf der B\u00fchne genie\u00dfen \u2013 manchmal drehe ich mich um und sehe meinen Bruder, der \u00fcber das ganze Gesicht strahlt, Gitarre spielt und eine gute Zeit hat oder Cullum, der einfach nur gl\u00fccklich in die Luft starrt \u2013 das gibt mir ein tolles Gef\u00fchl, weil es meine Freunde sind und ich es mag sie gl\u00fccklich zu sehen.<\/p>\n<p><strong>Klingen deine Songs fr\u00f6hlicher, wenn du sie mit deiner Band spielst?<\/strong><\/p>\n<p>Sie werden blo\u00df etwas lauter \u2013 ich habe verschiedene Sets, die ich spiele. Es gibt ein sehr ruhiges, ein gitarrenlastiges, ein traditionelles Singer \u2013 Songwriter Set oder, wenn ich mit der Band spiele ein \u201afull \u2013 band \u2013 punch \u00a0in \u00a0the \u00a0face\u2018 \u2013 m\u00e4\u00dfiges. Fr\u00f6hlicher und beatlastiger, da habe ich dann auch ein paar Songs, die nur mit der Band funktionieren, die etwas gr\u00f6\u00dfer und w\u00fctender sind: ein bisschen wie Neil Young\u2019s <em>Crazy Horse<\/em>. Die kann ich schlecht alleine spielen.<\/p>\n<p><strong>Deine Website bezeichnet dich als \u201eMulti-Instrumentalisten\u201c, womit hast du begonnen?<\/strong><\/p>\n<p>Mein erstes Instrument war das Saxophon, bis letztes Jahr habe ich auch noch als Saxophonist in einer Band gespielt \u2013 das hat ziemlich Spa\u00df gemacht. Mit elf Jahren habe ich damit angefangen und mit 14 kam dann die elektrische Gitarre dazu. Ich war damals in einer dieser verr\u00fcckten <em>Screamo-Bands<\/em> so wie zum Beispiel. \u201eAt the Drive-in\u201c. Als mein Gro\u00dfvater 2010 starb habe ich gemerkt, dass er nur die Musik dieses komischen Screamo-Teenager kennenlernen konnte und nie h\u00f6ren konnte, wie ich meine akustischen Lieder singe. Das war ein Wendepunkt f\u00fcr mich, an dem ich gemerkt habe, dass ich mich mehr mit meinen ruhigen Songs besch\u00e4ftigen m\u00f6chte \u2013 ich habe dann auch einen Song \u00fcber ihn geschrieben. Wenn ich so dar\u00fcber nachdenke: ich neige wohl stark dazu \u00fcber Familiendinge zu schreiben, aber: das ist halt einfach das was mich am meisten bewegt, um ehrlich zu sein.<\/p>\n<p><strong>Wenn du deine Songs schreibst, was ist normalerweise zuerst da Melodie oder Text?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Der Text! Ich mag Lyrics unglaublich gerne und ich bem\u00fche mich, immer besser im Texten zu werden. Zuerst schreibe ich meistens den Refrain. Ich glaube, dass ich eine gewisse Pop-Sensibilit\u00e4t besitze und von daher wei\u00df, was ich mag und was meine Aufmerksamkeit f\u00e4ngt. Deshalb versuche ich immer zuerst einen Refrain zu schreiben, der \u201acatchy\u2018 ist, um danach meine Geschichte und die restlichen Lyrics herum zu bauen. Ich habe ein altes Notizbuch, in dem ich mir andauernd Textpassagen notiere \u2013 mir kommen eigentlich st\u00e4ndig welche in den Kopf, die ich dann notiere. Wenn ich dann Lieder schreibe gehe ich durch meine Notizen und setze die einzelne Textideen und Fragmente zusammen und schaue, was gut zusammenpassen k\u00f6nnte. Das ist mein pers\u00f6nliches \u201eMischmasch-Ideal\u201c von Songwriting.<\/p>\n<p><strong>Ja, das ist wahr, deine Refrains sind wirklich einpr\u00e4gsam. Einer, der mir besonders im Kopf geblieben ist, ist der zu &#8220;Honest Hearts&#8221; &#8211; du singst: &#8220;you can take my body, but you will never get my soul&#8221;. Den finde ich sehr stark.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, dieser Refrain kommt aus der Zeit als meine Mutter Krebs hatte \u2013 jetzt geht es ihr gut, sie ist behandelt und geheilt. Aber das war vor ein paar Jahren, sie hatte Brustkrebs und ich war \u00fcberfordert und verwirrt, weil ich nicht wusste, was ich tun kann, um ihr zu helfen. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass meine Mutter sterben w\u00fcrde und ich einfach nichts dagegen machen konnte \u2013 das war sehr frustrierend. Ich war also sehr genervt, frustriert, traurig und sauer \u00fcber die Situation und darum dreht es sich im Endeffekt in dem Song. Er sagt eigentlich: Vielleicht stirbst du, verlierst dich selbst oder wirst depressiv \u2013 aber deine Seele ist immer etwas, was noch tiefer in dir sitzt und f\u00fcr dich k\u00e4mpft, unzerst\u00f6rbar. Ich glaube, dass ist das was meine Mama gemacht hat und: sie lebt. Das ist gut.<\/p>\n<h3>HONEST HEARTS IM STREAM BEI SOUNDCLOUD:<\/h3>\n<p><iframe width=\"100%\" height=\"166\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F146859026&#038;auto_play=false&#038;hide_related=false&#038;visual=false&#038;show_comments=true&#038;show_user=true&#038;show_reposts=false&#038;color=24ab99\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Du bist durch deine Konzerte in den letzten Wochen viel durch Deutschland gereist, gibt es ein englisches Wort, das wir Deutschen in deinen Ohren seltsam aussprechen oder falsch benutzen?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nNein, hier spricht echt jeder sehr gutes Standard-Englisch. Das finde ich f\u00fcr uns Briten etwas besch\u00e4mend, weil wir niemals so gut Deutsch sprechen k\u00f6nnten wie ihr Englisch.<br \/>\nEin Wort, dass ich meine deutschen Freunde immer sagen lasse ist \u201cSquirrel\u201d, das bekommt einfach niemand hin: ich glaube, das Wort h\u00f6re ich am liebsten von einem Deutschen. Mein Lieblingswort im Deutschen ist \u00fcbrigens \u201eSchadenfreude\u201c \u2013 dazu gibt es kein \u00c4quivalent im Englischen. Dabei ist es so gut, weil es so viel auf einmal so pr\u00e4zise beschreibt!<\/p>\n<p><strong>Meinst du die Existenz des Wortes liegt daran, dass die Deutschen schadenfroher sind als die Briten?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nNein, ich denke eher, dass ihr in Deutschland eine deutlich effizientere Sprache habt, die zweckm\u00e4\u00dfig funktioniert, auf ihren Gebrauch abgepasst ist. Wohingegen Englisch einfach nur eine Sammlung von anderen Sprachen ist: wir haben Franz\u00f6sisch, Italienisch, Latein, Spanisch und Deutsch gestohlen und es einfach alles zusammengew\u00fcrfelt. Darum ist es auch so schwierig die Sprache richtig zu lernen und umso mehr bewundere ich alle Leute, die ich hier in Deutschland treffe, die so ein gutes Englisch sprechen.<\/p>\n<p><strong>Wenn du es dir aussuchen k\u00f6nntest, w\u00fcrdest du lieber f\u00fcr jemanden einen Song schreiben, oder gemeinsam mit jemanden einen seiner Songs performen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde es vorziehen f\u00fcr jemanden zu schreiben. Songwriting ist einfach eine meiner gr\u00f6\u00dften Leidenschaften, deshalb w\u00fcrde ich unglaublich gern f\u00fcr einige Leute Lieder schreiben. Wenn ich die Chance bek\u00e4me mit Feist zu arbeiten, w\u00fcrde ich mich wahrscheinlich danach umbringen \u2013 es k\u00f6nnte einfach nicht besser werden, als f\u00fcr Leslie Feist zu schreiben. Wenn er noch am Leben w\u00e4re w\u00fcrde ich auch unglaublich gerne mal f\u00fcr Johnny Cash schreiben oder mit ihm abh\u00e4ngen. K\u00f6nnte ich f\u00fcr Bob Dylan schreiben, ich w\u00fcrde wahrscheinlich auch sterben \u2013 das gleiche gilt f\u00fcr Bruce Springsteen, Carol King oder Joni Mitchel.<\/p>\n<p><strong>Also w\u00fcrdest du nicht gerne mit jemanden gemeinsam ein Lied singen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht- Ich k\u00f6nnte es nicht verkaufen, einen Song zu singen, den ich selber nicht komplett f\u00fchle und meine. Als ich j\u00fcnger war habe ich in einer Cover-Band gespielt und es hat mich unglaublich gelangweilt diese ganzen Lieder nachzuspielen, weil ich sie einfach nicht f\u00fchlen konnte. Nat\u00fcrlich gibt es viele Lieder, die ich sehr ber\u00fchrend finde, aber ich w\u00fcrde sie nie nachspielen, weil es einfach nicht komplett meine Emotionen sind. Wenn es nicht mein eigener Song ist, kann ich einfach nicht zu hundertprozentig dahinter stehen. Bei meinen Liedern wei\u00df ich, wo die Emotionen herkommen und wie ich sie pr\u00e4sentieren m\u00f6chte. Ich bin kein wirklicher Performer, kein Entertainer.<\/p>\n<p><strong>Aber du bist schon ein kleiner Geschichtenerz\u00e4hler \u2013 ich mag die Art, wie du zwischen deinen Liedern Anekdoten einstreust, um die melancholische Atmosph\u00e4re auf deinen Konzerten aufzulockern.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das versuche ich auch immer, weil meine Lieder gr\u00f6\u00dftenteils traurig sind. Wenn ich sie am St\u00fcck durchspielen w\u00fcrde, w\u00fcrden die Leute wahrscheinlich abhauen und sich fragen, was falsch bei diesem ungl\u00fccklichen Grie\u00dfgram da vorne ist. Deshalb erz\u00e4hle ich ab und an ein paar \u201eDad \u2013 Jokes\u201c. Meine Bassistin liebt sie, mein Bruder hasst sie. Wo wir gerade schon dabei sind: Ich respektiere Comedians mehr als Musiker, was das betrifft. Als Musiker kannst du jahrelang das gleiche Set spielen, solange du gute Lieder hast. Letztens war ich bei Fleetwood Mac auf dem Konzert, die haben blo\u00df alle ihre Singles gespielt und das Publikum war unglaublich gl\u00fccklich, hat die Lieder mitgesungen wie verr\u00fcckt &#8211; Lieder, die alle in den 70ern und 80ern geschrieben wurden. Wenn du aber als Comedian den gleichen Witz zweimal machen w\u00fcrdest, w\u00e4ren die Leute wahrscheinlich ziemlich genervt und entt\u00e4uscht. Da muss also viel mehr Kreativit\u00e4t und Wandel her.<\/p>\n<p><strong>Lass uns zum Ende noch gemeinsam einen Blick in die\u00a0Zukunft werfen: Wird es bald ein Album geben ?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, das wird es! Im Januar und Februar war ich in Nashville, in den Blackbird \u2013 Studios, was \u00fcbrigens, wie ich dann rausgefunden habe, der Ort ist in dem Bruce Springsteen, Kings of Leon und Taylor Swift einige ihrer Platten aufgenommen haben. Ich dachte ich sei der gl\u00fccklichste Typ auf dem Planeten, dass ich da aufnehmen darf, aber es kam noch besser: Bob Dylans Pedal Stale \u2013 Spieler kam vorbei, um auf ein paar meiner Songs mitzuwirken, au\u00dferdem spielt Neil Youngs Schlagzeuger auf vier von ihnen und f\u00fcr noch ein paar weitere Songs kam Hans Zimmers Geigenspieler. Als ich nach Hause kam, habe ich mir die Platte dann nochmal angeh\u00f6rt und habe langsam realisiert, was da alles passiert ist.<br \/>\nIch muss sagen, ich bin ziemlich stolz auf das Ergebnis \u2013 es war ein langwieriger Prozess und anf\u00e4nglich war ich ziemlich nerv\u00f6s \u2013 aber jetzt ist es fertig und es kommt im September raus. Ich werde einige gro\u00dfe Shows in meiner Heimatstadt und in London spielen und werde dann im Oktober oder November zur\u00fcck nach Deutschland kommen, um eine zweiw\u00f6chige Tour zu spielen, diesmal sogar mit meiner Band. Das sind alles Dinge, auf die ich mich sehr freue.<\/p>\n<p><strong>Bis bald, Marty!<\/strong><\/p>\n<div class=\"su-divider\"><\/div>\n<p>Als ich das Aufnahmeger\u00e4t ausschalte, ist es bereits dunkel. Vor mir nippt Marty an seinem Rotwein und grinst: &#8220;Sollen wir zumindest noch die Zugabe anh\u00f6ren gehen?&#8221;. W\u00e4hrend unseres Gespr\u00e4chs haben <em>Cold Specks<\/em> ihr Konzert begonnen \u2026 und beendet. Was eigentlich nur als ein kurzes Interview nach seinem Auftritt geplant war, hat sich zu einem spannenden Gespr\u00e4ch mit Marty entwickelt, der ein unglaublich witziger und charmanter Gespr\u00e4chspartner mit einem angenehm trockenen, britischen Humor ist. Ich kann ihn gut verstehen, wenn er davon spricht, dass seine Musik eine Art Katharsis f\u00fcr ihn sei. Er wirkt frei und gel\u00f6st &#8211; zufrieden mit sich selbst. Auch dieses Mal hat mich sein Auftritt begeistert und ich glaube, dass es dem Publikum im D\u00fcsseldorfer <span style=\"color: #24ab99;\"><a href=\"http:\/\/www.zakk.de\/\"><span style=\"color: #24ab99;\">Zakk<\/span><\/a><\/span> \u00e4hnlich ging. Bei aller Schw\u00e4rmerei f\u00fcr &#8220;The Lake Poets&#8221; frage ich mich jedoch, inwieweit Marty&#8217;s Projekt als Band funktionieren wird, denn f\u00fcr mich liegt der Zauber genau in diesem jungen Mann, mit seiner Gitarre allein auf der B\u00fchne. Das wird sich sp\u00e4testens im Oktober zeigen, wenn er, zusammen mit seiner Band, zur\u00fcck nach Deutschland kommt. Wer mag kann mich gerne begleiten &#8211; ich werde da sein.<\/p>\n<h2>THE LAKE POETS&#8217; LIEBLINGSLIEDER:<\/h2>\n<div class=\"su-spacer\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><img data-attachment-id=\"2818\" data-permalink=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/untitled-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?fit=3477%2C2178&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3477,2178\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Untitled 2\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?fit=300%2C187&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?fit=900%2C563&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2818\" alt=\"Untitled 2\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2-1024x641.png?resize=900%2C563\" width=\"900\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?resize=1024%2C641&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?resize=300%2C187&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?resize=881%2C551&amp;ssl=1 881w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Untitled-2.png?w=2700&amp;ssl=1 2700w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><em>Interview von Meike Glass.<\/em><\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\">\n<div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-official sd-sharing\">\n<h3 class=\"sd-title\">Teilen mit:<\/h3>\n<div class=\"sd-content\">\n<ul>\n<li class=\"share-facebook\">\n<div class=\"fb-share-button\" data-href=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/\" data-layout=\"button_count\"><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"share-twitter\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/\" data-text=\"Interview: The Lake Poets\"  >Tweet<\/a><\/li>\n<li class=\"share-tumblr\"><a class=\"tumblr-share-button\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/share\" data-title=\"Interview: The Lake Poets\" data-content=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/\" title=\"Auf Tumblr teilen\"data-posttype=\"link\">Auf Tumblr teilen<\/a><\/li>\n<li class=\"share-end\"><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man sich in emotionalen Ausnahmezust\u00e4nden befindet, dann ist Musik etwas, das einen noch tiefer und st\u00e4rker bewegen kann, als alles andere. In einem genau solchen Zustand traf Meike auf Marty. Mit seinem Ein-Mann-Projekt &#8220;The Lake Poets&#8221; tourt er aktuell durch Deutschland und ber\u00fchrt da noch eine ganze Menge mehr Herzen. End<\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-official sd-sharing\"><h3 class=\"sd-title\">Teilen mit:<\/h3><div class=\"sd-content\"><ul><li class=\"share-facebook\"><div class=\"fb-share-button\" data-href=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/\" data-layout=\"button_count\"><\/div><\/li><li class=\"share-twitter\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/\" data-text=\"Interview: The Lake Poets\"  >Tweet<\/a><\/li><li class=\"share-tumblr\"><a class=\"tumblr-share-button\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/share\" data-title=\"Interview: The Lake Poets\" data-content=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/08\/the-lake-poets\/\" title=\"Auf Tumblr teilen\"data-posttype=\"link\">Auf Tumblr teilen<\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><\/ul><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"author":43,"featured_media":2814,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[492,494,521],"tags":[899,499,893,911,914,580,902,898,910,896,892,916,895,915,848,912,733,904,878,897,889,907,908,672,917,901,903,900,909,894,913,905,890,906,891],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i1.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/3-2O0oSZH.jpg?fit=2700%2C1800&ssl=1","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pBHJR-Jl","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2811"}],"collection":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/43"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2811"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2811\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2846,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2811\/revisions\/2846"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2814"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}