{"id":2789,"date":"2015-07-07T12:58:26","date_gmt":"2015-07-07T10:58:26","guid":{"rendered":"http:\/\/machmaleinen.com\/blog\/?p=2789"},"modified":"2015-07-07T12:58:26","modified_gmt":"2015-07-07T10:58:26","slug":"interview-pool","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/07\/interview-pool\/","title":{"rendered":"Interview: Pool"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img data-attachment-id=\"2792\" data-permalink=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/07\/interview-pool\/pool_presspic3_byyoncacavus\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?fit=2000%2C1333&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2000,1333\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;7.1&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 60D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1418232870&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;17&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0166666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"POOL_presspic3_byYoncaCavus\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?fit=300%2C199&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?fit=900%2C599&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-2792 aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus-1024x682.jpg?resize=900%2C599\" width=\"900\" height=\"599\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?resize=881%2C587&amp;ssl=1 881w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/POOL_presspic3_byYoncaCavus.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p><i>Modisch, arrogant, oberfl\u00e4chlich. Hipster, halt. Das ist der erste Eindruck, den mir Facebook und Instagram von Pool vermitteln &#8211; w\u00e4hrend ich mich auf das Interview mit den drei Jungs aus Hamburg vorbereite festigt sich das Bild in meinem Kopf immer mehr. Hornbrillen, Nike Air Max, ironische Selfies &amp; Hashtags und eine gewollt internationale Attit\u00fcde, durch ausschlie\u00dflich englische Postings. Dazu noch ein relativ leichter Indie-Electro-Sound, der einem von Bands wie Sizarr, Metronomy und I Heart Sharks bekannt vorkommt: Ich glaube genau zu wissen, wer mich da nachher zum Gespr\u00e4ch erwarten wird. Die klassische aufstrebende Band aus Jung-Hipstern, die etwas zu viel von sich h\u00e4lt, als es angemessen w\u00e4re. Sonderlich sympathisch ist mir das nicht, entsprechend vorbehalten radele ich durch die Juni-Sonne zum Exit-Club in D\u00fcsseldorf.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><b>Ihr habt vor kurzem in Berlin das Video zu eurer neuen Single gedreht, sie hei\u00dft: \u201ePink Pussy\u201c \u2013 sagt mal: Katze oder Vagina, wovon singt ihr da?<\/b><\/p>\n<p>David: Ich w\u00fcrde das ungerne festlegen wollen. Eigentlich geht es bei dem Song um den Kontrast zwischen Musik und Text. Man hat auf der einen Seite eine absolut verweichlichte, harmlose Musik und dazu einen Text der kontrovers und polarisierend ist \u2013 man ist quasi geschockt, dass etwas passiert, was man eigentlich in dieser Mischung nicht erwartet h\u00e4tte. Im Endeffekt hat sich der Text dann auch daraus ergeben, dass es einfach zu kitschig gewesen w\u00e4re, wenn man zum Beispiel: \u201eYou have the world\u2019s most beautiful eyes\u201c gesungen h\u00e4tte.<\/p>\n<p><b>Ihr seid bei Twitter, Facebook, Instagram und Snapchat. F\u00fcr wie wichtig haltet ihr so eine Medienpr\u00e4senz, wenn es darum geht sich als Band zu etablieren?<\/b><\/p>\n<p>Daniel: Da ich privat eigentlich gar nicht in diesen ganzen sozialen Medien unterwegs bin, habe ich pers\u00f6nlich so gar keine Gewichtung darauf, aber ich glaube schon, dass es total wichtig f\u00fcr eine Band ist pr\u00e4sent zu sein. Gleichzeitig ist es total unwichtig, was man genau postet, solange man authentisch ist. Bei uns sind die Aufgaben auch klar verteilt: ich k\u00fcmmere mich um Twitter, David um Facebook und Nils ist f\u00fcr Instagram zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>David: Ich glaube, dass soziale Medien gar nicht so wichtig sind, wie sie immer gemacht werden. Es ist nat\u00fcrlich schon cool das als Imagef\u00f6rderung zu nutzen. Wenn man es zum Beispiel so macht wie wir und sich daf\u00fcr entscheidet, dass wir als Menschen f\u00fcr unser Publikum eher nahbar sein m\u00f6chten, dann kannst du nat\u00fcrlich durch soziale Netze derbe viel machen, um dich als Band transparent darzustellen. Die Leute f\u00fchlen sich dann fast so als kennen sie dich und k\u00f6nnten morgen mit dir rumh\u00e4ngen. Aber wenn es wirklich nur um die Frage geht, ob die Medienpr\u00e4senz dich in deiner Karriere krass vorantreibt, dann gibt es ganz wenige F\u00e4lle, wo das allein dadurch funktioniert. Dahinter muss immer noch prim\u00e4r gute Musik stehen. Wenn du keine erfolgreichen Songs produzierst, ist auch die heftigste Medienpr\u00e4senz schei\u00dfegal.<\/p>\n<p>Nils: Ich glaube es ist einfach die Frage, wo du stattfinden m\u00f6chtest als Band \u2013 also, wer deine Zielgruppe ist. Und wir haben uns halt entschieden in den sozialen Medien stattzufinden, darum ziehen wir das jetzt durch.<\/p>\n<p><b>Du sprichst Zielgruppen an, wen w\u00fcrdet ihr als eure Zielgruppe definieren?\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Nils: Momentan ist das von Stadt zu Stadt noch sehr unterschiedlich &#8211; von 16 \u2013 j\u00e4hrigen Girls bis zu 35 \u2013 j\u00e4hrigen Dudes ist alles dabei. Und manchmal sind sogar noch \u00e4ltere Leute da, die das irgendwie feiern. Wir sind gerade auch noch in einer Phase, wo sich noch rauskristallisieren wird, wohin das alles geht.<\/p>\n<p><b>Eine weitere Textinterpretationsfrage ist mir beim vorletzten Song eures Albums in den Kopf gekommen: \u201eFargo\u201c \u2013 besteht da eine Verbindung zur amerikanischen Serie?\u00a0<\/b><\/p>\n<p><!--more-->David: Das ist eine lustige Frage. Ein Wort im Text ist \u201eHallebaluh\u201c \u2013 das bedeutet soviel wie Tohuwabohu und das ist eigentlich genau das worum es bei dem Song f\u00fcr mich ging: die ganze Verwirrung, die man allt\u00e4glich erlebt. Das gesamte Album besch\u00e4ftigt sich ja lyrisch mit \u201eComing of Age\u201c \u2013 Themen. Eine Zeile in dem Song hei\u00dft \u201eTake me back to the place where I was born\u201c \u2013\u00a0 das beschreibt quasi ein gewisses Fernweh. Und \u201eFargo\u201c habe ich dann aus \u201ego far away\u201c konstruiert. Ich fand den Wortklang irgendwie geil und dann habe ich als allererstes auch gedacht: da gibt\u2019s ja diesen Film und diese Serie, aber dann habe ich nochmal gegooglet und rausgefunden, dass es eine Stadt ist. Und dann hab ich einfach beschlossen, dass es einfach ist wie \u201ego far away\u201c \u2013 \u201eFargo\u201c. Als w\u00fcrde man nach Fargo gehen wollen.<\/p>\n<p>Nils: Die Serie ist trotzdem \u00fcbertrieben nice, auch geiler als der Film.<\/p>\n<p><b>Ihr macht Musik zusammen seit ihr 13 seid. Wann habt ihr euch entschieden, dass die Musik mehr als nur ein Hobby sein soll?<\/b><\/p>\n<p>David: Ich habe direkt nach dem Abi begonnen Praktika zu machen und danach habe ich fest bei einem Label gearbeitet. Es ist halt so, dass du als kleiner Mensch keine wirklichen Anschlusspunkte an die echte Musikwelt hast \u2013 du kannst zwar ab und an mal in kleinen Clubs auftreten oder als Support f\u00fcr eine Band, wie wir zum Beispiel heute sind, spielen. Das ist auch cool und wichtig, um \u00fcberhaupt erstmal anzufangen. Aber die M\u00f6glichkeit zu bekommen, irgendwann mal mit einem Label-Menschen sprechen zu k\u00f6nnen ist ultra \u2013 schwierig und man fragt sich, wie man das anstellen soll. Ich wei\u00df noch, dass ich unsere erste EP an diverse Leute verschickt habe. An die Intro zum Beispiel habe ich die dreimal geschickt und da kam nie eine Antwort \u2013 bis auf das eine Mal, wo ich eine E-Mail-Adresse vom internen Verteiler gefunden habe: \u201eBitte schreiben Sie keine Emails mehr an diese Adresse.\u201c \u2013 Und das war halt alles. Das geht dann solange, bis du Leute findest, die da schon drin sind und dich geil finden und sich bereit erkl\u00e4ren, dir unter die Arme zu greifen. Es l\u00e4uft am Anfang eben doch erstmal \u00fcber Kontakte. Ich habe also meine Praktika gemacht, mich dann halt noch etwas bei der Chefin eingeschleimt, wir durften dann ab und an und hier und dort mal auftreten und sp\u00e4ter waren wir dann auch wirklich bei dem Label unter Vertrag.<\/p>\n<p><b>Das war 2012, wie hat sich die Band seitdem in euren Augen entwickelt?\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Nils: Ich glaube man w\u00e4chst halt mit seinen Anspr\u00fcchen; ich habe immer das Gef\u00fchl, dass ich, je weiter wir kommen, auch h\u00e4ufiger denke, dass wir immer noch ganz am Anfang stehen. Aber der Punkt ist, dass mein \u201eganz am Anfang\u201c davor einfach noch anders abgesteckt war. Ich w\u00fcrde aber selbst \u00fcber eine Band wie SIZARR nicht sagen, dass die jetzt schon krass was geschafft haben. Die k\u00f6nnen jetzt von ihrer Musik leben und Konzerte vor 300 Leuten im deutschsprachigen Raum spielen, das bietet jetzt aber auch nicht die Perspektive, dass die in 10 Jahren noch davon leben k\u00f6nnen. Man w\u00e4chst eben mit seinen Anspr\u00fcchen und ob die Anspr\u00fcche in 10 Jahren immer noch mit dem Stand des Levels, den sie jetzt haben gedeckt sind, das ist halt die Frage.<\/p>\n<p><b>Welche Anspr\u00fcche stellt ihr euch selbst f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit?\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Daniel: Eine stetig steigende Besucherzahl und ein bisschen Geld mit der Musik verdienen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>David: In n\u00e4chster Zeit stehen noch zwei Videos aus, das eine was wir am Freitag in Berlin gedreht haben und noch eins. Das Ziel ist im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr das neue Album zu ver\u00f6ffentlichen. Es geht darum weiterzumachen und sich nicht auf den ersten paar Erfolgen auszuruhen.<\/p>\n<p><b>Ihr habt mal gesagt, auf musikalische Vorbilder wollt ihr euch nicht einigen. K\u00f6nnt ihr euch denn festlegen, von wem ihr euch gerne mal remixen lassen w\u00fcrdet?\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Nils: Ein fr\u00fcher Ritterschlag f\u00fcr uns war, dass <i>Stimming<\/i> einen Remix von uns gemacht hat. Von der Produktionsweise und Sound\u00e4sthetik her war er damals unser Idol.<\/p>\n<p>David: Wir haben uns sicherlich auch einen Wunsch damit erf\u00fcllt als <i>Aeroplane<\/i> einen Remix von uns gemacht hat. Aber es gibt unglaublich viele Leute im elektronischen Bereich, bei denen ich mich freuen w\u00fcrde, wenn sie uns mixen w\u00fcrden. <i>Floating Points<\/i> f\u00e4nde ich spannend oder <i>Roosevelt<\/i> \u2013 der ist einer meiner Lieblingsproduzenten.<\/p>\n<p><b>Noch eine letzte Frage, die ihr sonst wahrscheinlich immer zu Beginn h\u00f6rt: euer Name \u201ePool\u201c, was bedeutet der?\u00a0<\/b><\/p>\n<p>David: Wir hatten in unserer Bandkarriere schon viele Namen und die waren immer sehr bedeutungsschwanger, bem\u00fcht und gewollt. Aber wir haben auch in dieser Zeit schon einen \u00e4hnlichen Sound gemacht wie heute \u2013 sehr melodi\u00f6s und dynamisch. Es ging darum etwas zu finden, was uns langfristig gef\u00e4llt \u2013 deshalb war das Wort \u201ePool\u201c einfach praktisch, weil es eine positive Assoziation f\u00fcr uns drei hatte. Weil es einfach eine coole Vorstellung ist entspannt am Pool zu liegen oder eben auch Billard zu spielen. Es ist v\u00f6llig unwichtig, was man genau darunter versteht, sondern es geht um dieses positive Lebensgef\u00fchl. Und bei \u201ePool\u201c habe ich einfach keine negativen Gef\u00fchle, wenn ich das h\u00f6re. Und darum hei\u00dfen wir jetzt so.<\/p>\n<p><i>Leichtigkeit. L\u00e4ssigkeit. So sehen sich Pool, so wollen sie verstanden werden. Und so sehe ich sie nach diesem Gespr\u00e4ch auch: die drei sind unglaublich sympathisch und entspannt, es macht Spa\u00df sich mit Ihnen zu unterhalten &#8211; zwischendurch abzuschweifen und \u00fcber FIFA-Teams und Fernsehserien zu diskutieren, nur um dann mit einem schuldbewussten Grinsen zu den eigentlichen Interviewfragen zur\u00fcckzukehren. Nils, Daniel und David sind locker und nat\u00fcrlich, man k\u00f6nnte vieles \u00fcber sie sagen, aber nicht, dass mir dort drei eingebildete Jung-Hipster gegen\u00fcber sitzen. Nichts best\u00e4tigt meine vorurteilshaften Erwartungen &#8211; ich frage mich woran das liegt. Wie kann eine Band medial so anders wirken, so viel weniger sympathisch als sie eigentlich ist? Vielleicht, weil Ironie nicht immer sp\u00fcrbar, erkl\u00e4rbar ist. Ein Song wie &#8220;Pink Pussy&#8221; wird schnell als das Werk von oberfl\u00e4chlichen Jungs abgestempelt, spricht man jedoch mit David \u00fcber seine Lieder, so merkt man, dass deutlich mehr dahinter steckt und schmunzelt sogar selbst ein wenig, \u00fcber die Art, wie er mit den typischen Themen Liebe, Sehnsucht, Ausbruch und Selbstfindung jongliert. Er verkehrt und ironisiert die typischen Themen des Erwachsenwerdens, aber nicht um sich \u00fcber sie lustig zu machen, sondern um sie leichter zu machen, weniger melancholische Tiefe in sie zu legen und somit dem Prinzip von Pool treu zu bleiben: leicht und l\u00e4ssig zu sein, ein positives Lebensgef\u00fchl zu halten.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Verr\u00fcckterweise verh\u00e4lt es sich mit der Musik der Band \u00e4hnlich wie mit ihrer Ausstrahlung. Habe ich in der Vorbereitung die Lieder noch mit einem Nicken und Wohlwollen geh\u00f6rt, sie jedoch als eigentlich zu leicht, vielleicht sogar belanglos abgetan, schaffen Pool es live ein vollkommen anderes Bild zu erzeugen. Energetisch und kraftvoller als ich es erwartet habe ist ihre Performance, die Lust macht zu Tanzen. Vor allem die \u00e4lteren Lieder gefallen mir, sie sind funkiger und beatlastiger als die weichen Songs des Albums und haben eine treibende Kraft, die sich auf das Publikum \u00fcbertr\u00e4gt. Obgleich die Besucheranzahl an diesem Abend \u00fcberschaubar ist, herrscht eine gute Stimmung, die Leute tanzen, lachen und haben sichtbar Spa\u00df, an dem was Pool abliefern. Knapp anderthalb Stunden h\u00f6ren wir der Band zu, Zeit genug, um \u00fcber unsere anf\u00e4ngliche Einsch\u00e4tzung nachzudenken: Ja, Pool haben das Potential, einen Platz auf der Welle der Indie-Electro-Pop Bands zu finden; sie sind l\u00e4ssig und cool. Sie beherrschen ihre Instrumente gut und holen als Live-Band unglaublich viel aus ihnen heraus. Ja, ihr Album &#8220;Snacks &amp; Supplies&#8221; ist ein leichter, eing\u00e4ngiger Soundtrack f\u00fcr den Sommer, jedoch auch nicht unbedingt f\u00fcr l\u00e4nger.<\/i><\/p>\n<p><i>Pool haben ihre Lieblingstracks f\u00fcr euch notiert:\u00a0<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img data-attachment-id=\"2803\" data-permalink=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/07\/interview-pool\/untitled2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Untitled2.png?fit=1674%2C1465&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1674,1465\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" 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Hipster, halt. Das ist der erste Eindruck, den mir Facebook und Instagram von Pool vermitteln. Doch steckt bei genauerem Betrachten doch mehr hinter den drei Jungs aus Hamburg? End.<\/p>\n<div class=\"sharedaddy sd-sharing-enabled\"><div class=\"robots-nocontent sd-block sd-social sd-social-official sd-sharing\"><h3 class=\"sd-title\">Teilen mit:<\/h3><div class=\"sd-content\"><ul><li class=\"share-facebook\"><div class=\"fb-share-button\" data-href=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/07\/interview-pool\/\" data-layout=\"button_count\"><\/div><\/li><li class=\"share-twitter\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/07\/interview-pool\/\" data-text=\"Interview: Pool\"  >Tweet<\/a><\/li><li class=\"share-tumblr\"><a class=\"tumblr-share-button\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tumblr.com\/share\" data-title=\"Interview: Pool\" data-content=\"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/2015\/07\/interview-pool\/\" title=\"Auf Tumblr teilen\"data-posttype=\"link\">Auf Tumblr teilen<\/a><\/li><li class=\"share-end\"><\/li><\/ul><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"author":43,"featured_media":2804,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[492,494],"tags":[499,884,588,882,887,885,863,880,838,496,883,886,881,879,888,598],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i1.wp.com\/machmaleinen.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Pool_\u00a92015-PFA-Per-Florian-Appelgren-Photography_2.jpg?fit=1920%2C1280&ssl=1","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pBHJR-IZ","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2789"}],"collection":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/43"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2789"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2789\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2809,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2789\/revisions\/2809"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/machmaleinen.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}