Ist es heutzutage eigentlich noch möglich, ‘neue’ Musik zu machen? Also einen Klang zu erzeugen, den bis dato niemand kennt und der allen die Schuhe auszieht? Ungefähr so stelle ich es mir nämlich vor, als beispielsweise mit Kraftwerk die elektronische Musik heranrollte. Zunächst mit voller Ehrfurcht vor dem Unbekannten behandelt und nun nicht mehr wegzudenken, ist die elektronische Musik so verbreitet wie nie zuvor. Aber war die elektronische Musik die letztmögliche Revolution in der Musik? Ist alles was jetzt folgt bloß aufgewärmt – eine Farce? Was wir täglich im Radio oder in anderen Medien präsentiert bekommen ist oftmals tausendmal gehört. Der stereotypische Einheitsbrei der Plattenfirmen und größtmöglichen Profit zu erlangen. Aber es sind nicht nur die Plattenfirmen – nein – denn letztendlich sind es wir, die diese Musik konsumieren und so lange sich niemand gegen diese Art der “Musikmacherei” als Fließbandprodukt einsetzt wird es sie auch weiterhin geben. Die Plattenfirmen und Bands greifen auf bekanntes und erfolgreiches zurück um sich sicheren Profits zu wähnen. Schmerzlich werden dabei Pioniere vermisst, die Musik der Musik Willen ausüben – L’art pour l’art quasi. Heute stelle ich euch eine solche Band vor.
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