Archiv für April 2010

“Eine Scheibe Hirn zum mitnehmen, bitte!”

Sonntag, 25. April 2010

Wurstfinger?

Die Überschrift ist keine Anspielung auf intelligenzferne Menschen – Nein! Es ist vielmehr bitterer Ernst in Deutschland, denn wie musste ich am Freitag auf der Internetpräsenz meiner Lieblingszeitung (ACHTUNG: Dieser Abschnitt kann Ironie enthalten!) lesen? Gunther von Hagen, der Plastinator!, plant einen Supermarkt für Leichenteile. Schon beim Lesen der Überschrift fantasierte meine rechte Gehirnhälfte, zuständig für das abstrakte Denken, wie wild.  Laut von Hagen soll es demnach bald möglich sein, eine Scheibe Kopf für nur 1200 Euro erwerben zu können.  Wer da nicht zuschlägt ist selber Schuld – oder hat kein Hirn. Gute Aussichten also für Menowin und Anhänger, bei von Hagen gibt es Zerebrum! Klar, was spricht schon gegen ein Stück fremdes Hirn im Wohnzimmer? Wenn dort im TV nur das RTL Nachmittagsprogramm läuft wäre wenigstens etwas davon im Raum.

Die Frage hinter dem Ganzen ist natürlich, wer in Deutschland einen Supermarkt für Leichenteile benötigt? Was die Afrikaner noch ganz klassisch, Illegal auf der Straße erledigen,  möchte Herr von Hagen hier in Deutschland – legal betreiben.

Und so stehen wir wohl demnächst im Supermarkt vor der Fleischtheke und der Verkäufer fragt uns, ob wir kein Hirn benötigen. Bei so Stories frage ich mich das auch andauernd…

The Deal is off – Kurzfilm

Sonntag, 11. April 2010

Mit dem heutigen Sonntag enden die Ferien in ganz Nordrhein-Westfalen. Ein Trauertag für jeden Schüler zu denen auch ich mich zähle. SCHANDE! Und wieder fallen altbekannte Sätze wie “Diesmal waren die Ferien viel zu kurz” oder “Kein Bock auf Schule” die letztendlich doch nicht erhört werden und es dann doch wieder ab in die Penne geht. Ich komme zum Punkt, (ironischerweise treffend zum Blogtitel) tatsächlich konnte ich in den Ferien meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Filme machen, nachgehen und so entstand kurzerhand folgendes Meisterwerk welches spontan und ohne großen Aufwand innerhalb von 2 Stunden gedreht und über drei Tage hinweg geschnitten und bearbeitet wurde. Der Film ist eine erste Co-Produktion mit Alexander Kohn, einem begabten Kameramann mit ebenfalls weitreichenden Fähigkeiten im Bereich Post-Production. Mit seiner tatkräftigen Unterstützung entstand also das ca. 3min kurze Werk mit dem Titel “The Deal is off” indem es, wie der Titel es schon recht sagt, um einen geplatzen Coup geht.
Der Film ist eine kleine Homage an Guy Ritchie und seine genreprägenden Stilfilme Snatch und Bube Dame König GrAss und orientiert sich nicht nur musikalisch am Original, sondern interpretiert den Stil Ritchies neu.
Aber seht selbst!